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(von Meinolf Kemper) Am letzten Sonntag vor Weihnachten hatten wir Kirchlengern zu Gast und traten zum ersten Mal mit Julian an. Uns war klar das es schwer wird. An den ersten 4 Brettern war unser Gegner sehr stark und an den letzten eher Ligaschniitt.

Schlechter konnte es wohl kaum laufen. Relativ schnell stand es 1:1, Baui´s Gegner hatte sich verkakuliert und ähnlich ging es Christian H. Die anderen 6 Partien waren lange Zeit offen. Speziell an den ersten 4 Brettern sah es leicht positiv aus. Was dann kam ist kaum zu erklären. Mit mir angefangen machten praktisch alle 4 unserer "Topspieler" mehr oder weniger grobe Fehler und verloren ?

Von den beiden Brettern in der unteren Mannschaftshälfte verlor Alexander B. eine dauerhaft sehr passive Stellung und Jörg remisierte nach langem Kampf eine Partie, die wohl immer ausgeglichen war. Mit 1;5:6;5 wurden wir deftig in die "Winterpause" geschickt.

(Von Willibald Haase) Am vierten Spieltag der Bezirksliga Hellweg entführte die Dritte des Schachklub Delbrück beide Punkte beim Schachclub Höxter. An Brett 3 gewann Martin Brink nach dem Aufbau einer vielversprechenden Angriffsstellung einen Springer, wonach sein Gegner frustriert aufgab. Anschließend erreichte der Stammersatzspieler Josef Klein nach recht zügigem Spiel eine Dauerschachstellung und seinem Gegenüber blieb nichts anderes übrig, als das Remis zu akzeptieren. An den Brettern 4 und 6 setzten die Gastgeber die Delbrücker Jugendlichen Robin Echterhoff und Leon Müller derart unter Druck, dass beide letztendlich erst Leichtfiguren und anschließend ihre Partien verloren. Simon Meyer-Ilse stellte gleich am Anfang des Spiels durch einen Fingerfehler einen Läufer ein, kämpfte aber verbissen weiter und konnte nach erfolgtem Damentausch einen Bauern zu einer neuen Dame umwandeln. Nun dauerte es nicht lange und Simon setzte seinen Gegner überlegen matt. An Brett 8 hatte Lucas Brinkmeier mit seinen dreizehn Jahren den ersten Einsatz in der Bezirksliga. Er zeigte seinem Gegenüber die Stirn, ließ sich nicht unterkriegen, erkämpfte sich schließlich einen Stellungsvorteil, den er im Endspiel in einen Sieg ummünzte. Nachdem Alexander Wiechers am Spitzenbrett gegen einen nominell stärkeren Gegner in einer sehr verzwickten Stellung einen Springer gewinnen konnte, lenkte er die Partie in ein siegreiches Endspiel. Delbrück hatte den Mannschaftskampf gewonnen. Das abschließende Remis durch Willibald Haase an Brett 2 führte lediglich zu einem optisch besseren Gesamtergebnis von 5:3. Durch diesen Erfolg ist der Grundstein für den Klassenerhalt in der Bezirksliga Hellweg gelegt worden.

(von Meinolf Kemper) Erfreulicherweise konnten wir wieder mit kompletter Mannschaft (ohne Julian ist klar) am 4.Spieltag antreten.

Nach Gütersloh ging es und 2 Punkte war das Ziel. 1:0 Führung, kein Gegner, durch mich beruhigte schon mal. Christian H. hatte nach gut 2,5 Std. sehr sicher gewonnen und wir beide traten die Heimreise an. Ein letzter Blick auf die Stellungen stimmte mich optimistisch. Baui hat sehr gut eine Qualität geopfert und stand auf Gewinn, so kam es auch. Die Anderen waren "grob ausgegllichen".

3:0 Führung, praktisch, und alles gleich sollte reichen. So kam es auch, wie ich der Ergebnistabelle entnehme, zum sicheren 5:3 Sieg unserer Truppe. Abstiegsgefahr oder ähnliches erstmal gebannt. Der Blick kann jetzt befreit nach oben gehen um die Zukunft positiv zu gestalten.

(von Meinolf Kemper) Am Mammutspieltag (3 Mannschaften mit Heimauftritt) Ende Oktober lief uns das Glück nach !

In kompletter Aufstellung, mit nomineller Überlegenheit, sollte unbedingt ein Sieg gegen die Spvg. Versmold her. So wollten wir es vermeiden in den Abstiegssog hineingezogen zu werden. Das schien nicht so gut zu gelingen. Nach 4 Std. Spielzeit stand es 3:3 durch verdiente Siege von Josef S. , Alexander Bechtold bei Remisen von Baui und Peter. Leon und ich konnten leider nichts positives beitragen.

Die beiden offene Partien der "Nachspielzeit" machten allerdings eher große Sorgen. Der Kampfgeist unserer beiden Aktiven Jörg und Christian H. wurde zum Glück von "Caissa" belohnt. Jörg schaffte in schwieriger Position ein Remis und Christian gelang aus unklarer Stellung heraus ein schöner und spielentscheidender Sieg.

Das 4,5:3,5 verschafft uns nach unten Luft und sollte unbedingt beim nächsten Spieltag gegen "Kellerkind" Gütersloh III, mit weiteren Punkten, aufgewertet werden. Dafür ist eine weitere konzentrierte Leistung nötig, denn trotz schwachem Tabellenstand sind die Gütersloher nicht zu unterschätzen.

(Von Helmut Erdtmann) Beim SK Bad Lippspringe galt es am Sonntag, die erste wirkliche Bewährungsprobe in der laufenden Bezirksligasaison zu bestehen. Wir trafen auf einen ähnlich ersatzgeschwächten Gegner, was unsere Chancen nicht verschlechtern sollte. Los ging's mit 2 Unentschieden. Hans-Jörg Niederprüm holte nach lebhaftem Spiel den ersten Halben, gefolgt von Stefan Pawlik, der in ein ziemlich remises Endspiel abgewickelt hatte. Michael Klocke hatte allerdings das Nachsehen, nachdem ihm erst ein Bauer und dann eine Figur abhanden gekommen war. Es hätte in dieser Phase noch schlimmer für uns kommen können, hätte Horst Ziebarth, der Ersatzspieler aus der Vierten, nicht sein großes Kämpferherz bewiesen. Nach einem Turmverlust durch einen Fingerfehler steckte er keineswegs den Kopf in den Sand. Mit den zwei Bauern, die er für den Turm bekommen hatte, stellte er sich seinem ertwas überheblich wirkenden Gegner gegenüber, gewann eine Qualität zurück und noch 2 Bauern dazu, was am Ende dann für ein hochverdientes Remis reichte. Den Ausgleich 'schoss' dann Anatoli Janke, dessen Gegner sich einschüren ließ, 2 Bauern einstellte und letztendlich die Zeit überschritt. Aber wieder gerieten wir in Rückstand, da Marius Dransfelds Gegner leider wusste wie man mit Springer und Läufer gegen den nackten König mattsetzt. Dafür glich Philipp Gehle am Spitzenbrett aus, nachdem er souverän zwei Bauern gewinnen und einen davon auch zur Umwandlung bringen konnte. Das waren dann der Damen zu viele auf dem Brett. Nun lag es an mir, den Mannschaftskampf zu entscheiden, in welche Richtung auch immer. Etwas Glück kam mir dann zur Hilfe, indem mein Gegner kurz vor der Zeitkontrolle leichtfertig einen Bauern hergab. Es ging aber dennoch über fast die gesamte Distanz, ehe er den verbundenen Mehr-Freibauern nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der knappe, aber letztendlich verdiente Sieg war unter Dach und Fach.

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