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(von Meinolf Kemper) Am Mammutspieltag (3 Mannschaften mit Heimauftritt) Ende Oktober lief uns das Glück nach !

In kompletter Aufstellung, mit nomineller Überlegenheit, sollte unbedingt ein Sieg gegen die Spvg. Versmold her. So wollten wir es vermeiden in den Abstiegssog hineingezogen zu werden. Das schien nicht so gut zu gelingen. Nach 4 Std. Spielzeit stand es 3:3 durch verdiente Siege von Josef S. , Alexander Bechtold bei Remisen von Baui und Peter. Leon und ich konnten leider nichts positives beitragen.

Die beiden offene Partien der "Nachspielzeit" machten allerdings eher große Sorgen. Der Kampfgeist unserer beiden Aktiven Jörg und Christian H. wurde zum Glück von "Caissa" belohnt. Jörg schaffte in schwieriger Position ein Remis und Christian gelang aus unklarer Stellung heraus ein schöner und spielentscheidender Sieg.

Das 4,5:3,5 verschafft uns nach unten Luft und sollte unbedingt beim nächsten Spieltag gegen "Kellerkind" Gütersloh III, mit weiteren Punkten, aufgewertet werden. Dafür ist eine weitere konzentrierte Leistung nötig, denn trotz schwachem Tabellenstand sind die Gütersloher nicht zu unterschätzen.

(Von Helmut Erdtmann) Beim SK Bad Lippspringe galt es am Sonntag, die erste wirkliche Bewährungsprobe in der laufenden Bezirksligasaison zu bestehen. Wir trafen auf einen ähnlich ersatzgeschwächten Gegner, was unsere Chancen nicht verschlechtern sollte. Los ging's mit 2 Unentschieden. Hans-Jörg Niederprüm holte nach lebhaftem Spiel den ersten Halben, gefolgt von Stefan Pawlik, der in ein ziemlich remises Endspiel abgewickelt hatte. Michael Klocke hatte allerdings das Nachsehen, nachdem ihm erst ein Bauer und dann eine Figur abhanden gekommen war. Es hätte in dieser Phase noch schlimmer für uns kommen können, hätte Horst Ziebarth, der Ersatzspieler aus der Vierten, nicht sein großes Kämpferherz bewiesen. Nach einem Turmverlust durch einen Fingerfehler steckte er keineswegs den Kopf in den Sand. Mit den zwei Bauern, die er für den Turm bekommen hatte, stellte er sich seinem ertwas überheblich wirkenden Gegner gegenüber, gewann eine Qualität zurück und noch 2 Bauern dazu, was am Ende dann für ein hochverdientes Remis reichte. Den Ausgleich 'schoss' dann Anatoli Janke, dessen Gegner sich einschüren ließ, 2 Bauern einstellte und letztendlich die Zeit überschritt. Aber wieder gerieten wir in Rückstand, da Marius Dransfelds Gegner leider wusste wie man mit Springer und Läufer gegen den nackten König mattsetzt. Dafür glich Philipp Gehle am Spitzenbrett aus, nachdem er souverän zwei Bauern gewinnen und einen davon auch zur Umwandlung bringen konnte. Das waren dann der Damen zu viele auf dem Brett. Nun lag es an mir, den Mannschaftskampf zu entscheiden, in welche Richtung auch immer. Etwas Glück kam mir dann zur Hilfe, indem mein Gegner kurz vor der Zeitkontrolle leichtfertig einen Bauern hergab. Es ging aber dennoch über fast die gesamte Distanz, ehe er den verbundenen Mehr-Freibauern nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der knappe, aber letztendlich verdiente Sieg war unter Dach und Fach.

 

(Von Dieter Strube) In der Bezirksklasse Hellweg war die Vierte des SK Delbrück zu Gast bei der Vierten des LSV/Turm Lippstadt. Alle Bretter waren besetzt. Wir spielten mit einem und Lippstadt mit zwei Ersatzspielern. Ich hatte mir selbst und für die Mannschaft höchstens ein Unentschieden erhofft. Es lief jedoch viel besser. Jürgen, Rainer, ich und Hans-Erich konnten an den Brettern 1 - 4 und Reinhard und Abdul an Brett 7 und 8 jeweils einen vollen Punkt erzielen. René erkämpfte ein Unentschieden gegen einen nominell stärkeren Gegner. Heiko spielte gegen den ebenfalls nominell stärkeren Mannschaftsführer, der offenbar die Mannschaftsehre retten wollte. Es stand lange Zeit ausgeglichen, aber Heiko musste schließlich jedoch einen vollen Punkt abgeben. Gegen 13.30 Uhr stand das erstaunliche Ergebnis von 6,5:1,5 fest, mit dem wir nun auf Platz 2 vorgerückt sind.

 

(von Meinolf Kemper) Ein schöner Sonntag ist es in Minden gewesen, herrliches Wetter und nicht für möglich gehaltene 2 Mannschaftspunkte geholt.

Etwas nervös war ich am Anfang schon, hatten wir doch gleich 4 Spieler aus unserer Zweiten dabei. Super, dass ihr so vielzahlig ausgeholfen habt. Unseren Gegner, den SK Minden, hatte ich auf besseres Mittelfeld taxiert, ergo wenig Chancen für uns. So ist es dann auch in der ersten Stunde gelaufen, es waren bereits viele Probleme zu sehen.

Doch dann besserte sich die Situation. Stefan hatte seine Probleme überwunden und einmal ins Rollen gekommen war er nicht mehr zu stoppen. Punkt für uns bei paralleler Niederlage durch Hans-Jörg Jüde. Analogien beim nächsten Paar. Hans-Jörg Niederprüm erging es ähnlich wie Stefan, erst schwierig und dann super angegriffen. Punkt durch Hans-Jörg bei paralleler Niederlage von Christian H. Ich konnte uns 3:2 in Führung bringen, nachdem sich mein Gegner in der Eröffnung vergriffen hatte und das nicht mehr korrigieren konnte. Helmut hatte gegen einen der nominell besseren Mindener lange Zeit eine sehr gute Stellung. Diese konnte er leider nicht ausbauen und mit beginnener Zeitnot war eine Figur weg. Besser machte es Josef an Brett 2. Seine Partie war lange dynamisch unklar, wobei Josef den zielorientierteren Eindruck machte und die Partie ins bessere Endspiel und dann in den Sieg brachte.

Beim Spielstand von 4:3 musste Jörg bis zum bitteren Ende spielen. Die Stellung war erst etwas schlechter und dann lange ausgeglichen. Der Mindener versuchte,sehr geschickt alles und man gelangte sogar in den "Fischer-Modus", also doppelte "Overtime". In der letzten Hektik war alles möglich und Jörg hatte das glücklichere Ende für sich.

5:3 gewonnen und in der Tabelle im Mittelfeld,  war ein guter Tag.

 

 

Der erste Bezirksligaspieltag der Saison 2016/17 bescherte den vereinsinternen Vergleich zwischen der dritten und zweiten Mannschaft des SK Delbrück. Dabei hagelte es Siege für die favorisierte Zweite im Halbstundentakt. Den Anfang machte Marius Dransfeld, der Ulrich Schröder schnell mattsetzte. Es folgten Siege von Stefan Pawlik gegen Robin Echterhoff, Christian Klusßmann gegen Alexander Wiechers und Anatoli Janke gegen Josef Klein. So war um zwölf der 'Drops schon gelutscht', da niemand ernsthaft hoffen konnte, dass alle noch laufenden Partien von der Dritten gewonnen werden könnten, was für ein Mannschaftsremis notwendig gewesen wäre. Stattdessen ging es weiter mit Siegen von Helmut Erdtmann gegen Leon Müller und Philipp Gehle gegen Willibald Haase. Nur die beiden Michaels der Zweiten machten es etwas spannender. Michael Klocke hatte dann aber in einem Läufer-gegen-Springer Endspiel die für einen Sieg notwendigen Mehrtempi. Michael Athens und Meinolf Lügger einigten sich kurz nach eins auf ein Remis. Deren Partie hätte noch ziemlich lange dauern können. So entkam Delbrück 2 der 'Höchststrafe'.

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